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Die Geschichte der Schrift

Die Geschichte der Schrift gehört zu den faszinierendsten auf unserem Planeten. Als Mittel der Kommunikation ist sie dem Gespräch beinah ebenbürtig. Die Erfindung der Schriftsprache hat es ermöglicht, Erinnerungen, Geschichten, Mythen, Sagen, Religionen, Theorien, Gedanken und vieles mehr festzuhalten und für die Nachkommen zu bewahren. Sie hat zudem ermöglicht, dass Mitteilungen um die ganze Welt verschickt werden konnten ohne selbst reisen und sie überbringen zu müssen.

Erfunden wurde die Schrift vermutlich in Mesopotamien, dem Land zwischen Euphrat und Tigris, heute Granzgebiet von Syrien, Iran und Irak. Dort wurden zur Buchhaltung Tonkugeln mit eingeprägten Zeichen genutzt. Hohlkugeln aus Ton enthielten verschiedene tönerne Symbole, die zur Kontrolle des Inhalts auf der Außenseite in den Ton eingedrückt waren. Eine Änderung des Betrages war jetzt nur durch Zerschlagen der Tonhülle möglich. Später wurden diese Symbole dann durch Zeichen ersetzt. Die Keilschrift war entstanden, wir schreiben das Jahr 4000 v. Chr.

Die Keilschrift zeigt Piktogramme, die vorrangig für Buchhaltung und als Verwaltungshilfe für das Reich verwendet wurden. Als die Piktogramme nicht mehr ausreichten, wurden die Ideogramme entwickelt, mit denen mehr Information weitergegeben werden konnte. Die Piktogramme und Ideogramme wurden immer wieder verändert, verfeinert und weiterentwickelt. Um 3000 v. Chr. Existierten von ehemals 1.500 Piktogrammen nur noch 600, die regelmäßig verwendet wurden und ihre eigene, feste Bedeutung hatten. Diese richtete sich auch nicht mehr nach dem Dargestellten sondern nach der Lautsprache. Es gab also Bilderrätsel bei denen die Piktogramme nicht nach Symbol sondern nach Aussprache geordnet wurden. Das Königreich Babylon und die Assyrer übernahmen die Schrift ab ca. 1700 v. Chr. und es entstand ein Briefwechsel zwischen beiden Reichen. Sogar ein Postsystem gab es damals, mit Tontafeln anstellen von den heute bekannten Briefen. Neben der Buchhaltung begannen die Menschen nach und nach, auch Verse, Lyrik, Lieder, religiöse Schriften und Literatur festzuhalten. Es gab Schreibschulen, die nach alter Überlieferung sogar Hausaufgaben aufgaben und die Bildung ihrer Schüler genau und streng verfolgten. Weitere nachbarschaftliche Völker übernahmen die Keilschrift und ersetzten damit ihre eigenen Piktogramme. Die Schriftzeichen wurden damals hauptsächlich in Ton eingeprägt, aber auch in Silber- oder Steinplatten eingeritzt.

Etwa zeitgleich entwickelten sich in Ägypten die ersten Hieroglyphen, ca. 3000 v. Chr. Die Schrift wird noch bis knapp 400 n. Chr. genutzt und die Anzahl der Zeichen erhöhte sich im Laufe der Jahrhunderte von 700 auf 5.000. Wussten Sie, dass die Hieroglyphen erst 1822 entziffert wurden und wir erst seit diesem Zeitpunkt die spannende Geschichte der Ägypter nachvollziehen können? Die Hieroglyphen bestehen, wie die Keilschrift, aus Piktogrammen. Allerdings waren die Ägypter hier sehr findig, es gibt drei Zeichen: einmal die Piktogramme, die stilisierten Symbole für Objekte, Lebewesen aber auch Gedanken. Dann gibt es Phonogramme, sozusagen die Lautschrift und die Determinative, die den Unterschied zwischen Phonogrammen und Piktogrammen kennzeichnen und damit ein Lesen möglich machen. Vom Griechischen hieros (heilig) und glyphein (einmeißeln) stammend schlossen die Forscher auf die Möglichkeit, dass die Hieroglyphen den Ägypten heilig waren und sie sie als Geschenk der Götter betrachteten. Sie nutzten die Schriftzeichen, um Königsfolgen, Schlachten, Hochzeiten, Eheverträge niederzuschreiben sowie auch literarische Werke, die sie den Göttern widmeten. Nach und nach folgen dann wissenschaftliche Abhandlungen über Pharmazie, Medizin, Astronomie, Magie, Weissagung, Zeitmessung und Kochkunst.

Die Menschen, die die Hieroglyphen beherrschen, entwickeln sich zu einer eigenen, sehr hoch angesehen Kaste. Das Studium der Hieroglyphen ist schwierig aufgrund der Vielzahl der Zeichen, nur die besten Schüler studieren bis in das Erwachsenenalter hinein. Sie wurden vermutlich durch den Einsatz von strengen Hausaufgaben und körperlicher Züchtigung diszipliniert, sogar von Gefängnisstrafen war zu hören.

So „ganz nebenbei“ erfinden die Schreiber Ägyptens noch eine weitere Schrift, Hieratisch (auch Kursivschrift genannt). Sie wird hauptsächlich von Priestern genutzt und ermöglicht ein schnelleres Niederschreiben, als die Hieroglyphen es tun. Diese Schrift wird entgegen der üblichen Schriftrichtung geschrieben, nämlich von links nach rechts.

Als Schriftmedien verwenden die Ägypter Stein, Ton, Papyrus, Leder (Pergament) und Leinen, die kunstvoll mit den Schriftzeichen verziert werden, mehr Malerei als reine Schreibarbeit. Es wurde hauptsächliche schwarze Tinte benutzt, für Hervorhebungen, Götternamen, Titel und Kapitel auch rote Tinte.

Ausgangspunkt der uns heute bekannten Schrift in Europa ist die griechische Schrift, von der sich die lateinische und kyrillische Schrift und sogar die Runen ableiten lassen. Vermutlich übernahmen die Griechen auf Kreta die Schriftsprache der Phönizier, fügten einige Zeichen hinzu, benutzten andere als Vokale und drehten die Schreibrichtung um (von links nach rechts). Die Groß- und Kleinschreibung kam erst viel später, im Zuge der Renaissance auf und gehen auf das Konto der Humanisten.

 

 

Schrift – was ist das eigentlich?

Wir nutzten Sie tagtäglich, meist ohne darüber nachzudenken. Ob ein Brief, eine E-Mail, die Klebenotiz am Kühlschrank oder auch die Hinterlassenschaft mit Lippenstift am Spiegel der nächtlichen Eroberung. Denken Sie noch darüber nach, welch hoch kompliziertes System Sie eigentlich benutzen?

Schrift bedeutet die Zusammenfassung von grafischen Zeichen in einem System, mit denen Sprache, also die mündliche Überlieferung, aufgezeichnet und festgehalten werden kann. Dieses festgelegte Zeichensystem wird auf ein Medium geschrieben und kann dann wieder abgelesen werden – sofern Sender und Empfänger dieselbe Schrift nutzen oder die genutzte Schrift schreiben und lesen können. Heute unterscheidet man generell drei Schriftarten. Zum einen die Buchstabenschrift (Alphabetschrift), wie Sie sie gerade vor Augen haben. Hier entspricht ein Zeichen einem Laut. Dann gibt es die Silbenschrift, ein Zeichen entspricht einer Silbe. Japanisch und Chinesisch sind zum Beispiel Silbenschriften. Zuletzt noch die Wortschrift, bei der ein Wort einem Zeichen entspricht. Diese Eingrenzung ist allerdings nur grob. Da Sprachen gewachsen und selten geplant sind, lassen sie sich nicht unbedingt in eines dieser Schemata pressen.

Vor der Aufzeichnung gab es allein die mündliche Überlieferung. Diese barg naturgemäß einige Tücken. Kennen Sie das Spiel „Stille Post?“ In einer Runde von mehreren Menschen wird dem Sitznachbarn ein Satz ins Ohr geflüstert, den dieser genauso weitergeben muss, wie er ihn gehört hat. Der Letzte der Runde muss nun den Satz laut aufsagen, genau so wie er angekommen ist. Sie können sich vorstellen, dass in den seltensten Fällen das herauskommt was vorher angesagt wurde. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist die schriftliche Aufzeichnung eine große Errungenschaft. Das geschriebene Wort, einmal niedergelegt, ändert sich nicht. Es bleibt genauso dort stehen, wie es niedergeschrieben wurde; zumindest war das vor der Erfindung des Computers und der digitalen Schreibprogramme so. Mythen, Literatur und Religion sind wichtige Bestandteile einer Kultur. Die Verschriftlichung der Überlieferungen trägt dazu bei, die Kultur zu bewahren und verbreiten zu können. Die Schrift ist mit Sicherheit die größte Errungenschaft der Menschheit und wird auch den alten Hochkulturen angetragen, wie z.B. den Ägyptern. Heute ist Lesen, Schreiben und Rechnen ein wesentlicher Bestandteil der Kultur in den Industriegesellschaften. Wer sie nicht wenigstens in den Grundzügen beherrscht, hat es schwer in unserer Gesellschaft. Trotzdem gibt es in Deutschland rund 4 Millionen sog. funktionale Analphabeten – Menschen, die das Schulsystem durchlaufen haben und dennoch nicht ausreichend Lesen und Schreiben können.

 

Was hat das mit unserem Schreibbüro zu tun?

Wie schlagen wir jetzt den Bogen zum Schreibbüro? Nun, wir machen hier die Tugend zum Beruf sozusagen. Wir sorgen dafür, dass Ihre mündlichen Vereinbarungen, Reden, Diskussionsrunden, Projekte, Untersuchungen, Stichworte, Ideen, Gedanken, Manuskripte und Briefe verschriftlicht und Ihnen umgehend wieder zur Verfügung gestellt werden. Unsere Phonotypistinnen beherrschen ihr Fach perfekt, sie schreiben schnell, gründlich und rechtschreibsicher, in Deutsch, Englisch und Russisch. Wir verwandeln Ihre Worte in Schrift und das selbstverständlich nach Ihren Vorgaben.